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Changelog: 21.01.2011 - Zeitangaben im Prognoseformular werden nun serverseitig eingetragen damit die Zeitangaben nie mehr fehlerhaft sind.

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Gleitsegelwetter

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Red Bull X-Alps 2011


Nach 2005, 2007 und 2009 hat Gleitsegelwetter 2011 den Meteo-Support für einige Teams durchgeführt.
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Neue Saison 2011/2012 - Spezial-Flugwetterprognosen für Gleitschirm-, Drachen- und Segelflug

Unser Sonderangebot

GFS-Alpen 11/12 - 9 Monatsabo


GFS-Alpen 9-Monate ohne Laufzeitverlängerung mit eMail-Abo und Webabruf. Das Abonnement verlängert sich nicht automatisch und endet in jedem Fall im Oktober 2012. Nur für die private, nichtkommerzielle Nutzung!

Neu: Nicht-EU Abonnenten (z.B. Schweizer Piloten) bezahlen zukünftig keine deutsche Mehrwertsteuer mehr.

Neu: Zwei Deutschlandregionen werden fix mit aufgenommen Vogesen/Jura/Schwarzwald und Bayerischer-/Oberpfälzerwald

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Alpenflugwetter aktuell (Auszug aus der letzten Prognose, bereitgestellt am 04.02.2012 - 07:52 Uhr

Schlagzeile: Appenzellerland: -28 Grad, Tannheimertal -26 Grad. Fliegen?

Lage: Am Randes von Russenhoch und Mittelmeertief liegen die Nordalpen in extremer Kaltluft, während im Süden die Kaltluft etwas gemäßigter ist. Die großen Temperaturkontraste sorgen für einen st. Druckgradienten, der in den Südalpen erneut Nordost- bis Nordföhn verursacht, während im Norden erneut Bodenfeuchte anstaut. Überlagert wird die extrem kalte Lage heute zunehmend durch das Mittelmeertief. Sein Einfluss nimmt in den zentr. und östl. Alpen zu. Sehr kalt überall.


Norden: Nach einer klirrend kalten Nacht ist es inneralpin sonnig. Da und dort kann sich am Nordalpenrand Eisnebel bilden, v.a. am Alpenrand wo der Hochnebel mit Basen um 1700m aufliegt. Schneegriesel ist möglich. Ansonsten scheint in und auf den Bergen die Sonne bei klirrender Kälte von um die -20 Grad in flugrel. Schichten. Östl. von Graubünden ziehen bald mittelhohe und hohe Wolken auf. Die bringen vom Inntal ostwärts am Nachmittag etwas Schnee. Mehr Sonne gibt es in der Schweiz bei böiger Bise n. Generell windig überall am Alpenrand.

Süden: Zunächst schon am Morgen etwa östl. vom Brenner Aufzug von mittelhohen und hohen Wolkenfeldern, sich über den Hochnebel am Alpenrand schiebend. Ab Mittag kann es von Ostirol bis ins Grazer Becken zeitweise leicht schneien. Dazu weht am Ostalpenrand st. Nordwind. In und westl. der Tauern weht dagegen oft lebhafter bis st. Nordföhn, als Nordwest- bis Nordostwind auftretend. Auch am Alpenrand ist es in flugrel. Schichten windig und turbulent. Trotz Föhn steigen die Temperaturen kaum über 0 Grad. Mit Wind beißt die Kälte sehr.




GFS - Prognoseabruf

Morgenprognose: 04.02.2012 - 07:52 h

 
Abendprognose: 02.02.2012 - 18:24 h

 
Ausgabezeiten:
 
Hinweise zum Prognosebetrieb: Siehe aktuelle Abonnenteninfo

Aktuelle Abonnenteninfo

Zwar befindet sich Gleitsegelwetter derzeit noch im üblichen reduzierten Winterbetrieb, doch wird der tägliche Prognosebetrieb aufrecht erhalten und Ausfalltage konnten auf ein Minimum reduziert werden. In der Saison 2011/2012 wird der Start in den vollumfänglichen Prognosebetrieb noch einmal um zwei Wochen vorgezogen. Voll durchgestartet wird heuer bereits Mitte/Ende Februar.

Bis dahin wird das neue Prognoselayout eingeführt und die beiden Gastregionen Schwarzwald/Vogesen/Jura sowie der Bayerwald und Oberpfälzerwald inkludiert sein. (20.01.2012 - 05:30 Uhr)

GFS-Info

Durch ein weiter optimiertes Layout der Prognosen im HTML-Format und der Bereitstellung zusätzlich im PDF-Format, lassen sich die GFS-Prognosen nun auch auf den immer beliebter werdenden Smartphones über den eingebauten eMail-Client abrufen und darstellen. Getestet wurde diese mit Geräte aus der iPhone- und Android-Klasse. Zum Abruf von unterwegs aus lassen sich die GFS-Prognosen zusätzlich auch in den standardmäßigen Web-Browsern der Geräte abrufen. Damit ist man immer und überall auf dem Laufenden. Die HTML-Prognose ist nur ca. 100, die PDF-Version ca. 70kb klein.
 

Bild der Zeit

Unglaublich? Es ist wahr. Während ich im Jahresurlaub war, hat sich in der Atmosphäre so gut wie nichts bewegt. Der letzte Niederschlag fiel vor mehr als vier Wochen. Viel Zeit. Genug Zeit, um die SÜdhänge auszutrocknen und noch immer stundenweise ausfliegbare Hangthermik zu ermÖglichen, trotz Inversion.

weitere Bilder der Zeit

Aktuelles Wettergeschehen

Starkföhn (Süd/Südost) / Stark-Südoststaulage
03.11.2011:
Beginnend von Dienstag, dem 01. November 2011 bis mindestens Samstag, den 05. November, ist im gesamten Alpenraum mit einer signifikanten, lang anhaltenden Starkföhnlage zu rechnen. Es droht vielfach Föhnsturm. Ursache ist ein riesiges Tief das sich Westeuropa nähert. Es führt auf seiner Vorderseite feucht-milde Luft gegen die Südalpen.

Letzte Meldung: Der nächste Wolkenbatzen erreicht die westlichen Südalpen. Vor allem im Tessin, im Piemont und Ligurien wird sich die Starkniederschlagsphase bis am Montag... (21:54 Uhr)
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All mein Fliegen und Wetter

Artikel id


Flugwetterprognosen von einem Piloten für die Piloten

Hans Walcher - Deutscher Meister im Streckenflug

Hans Walcher, neuer deutscher Streckenflugmeister 2009 (Sportklasse) meint zum Gleitsegelwetter Flugwetterservice:

Ich beobachte schon immer die eingereichten FlÜge. Dabei ist ganz wichtig, den Wetterbericht und die Jahreszeit einzubeziehen. Mittlerweile lege ich dafÜr eine eigene Datenbank an. Da werden gute FlÜge und dazugehÖrend der spezielle Flugwetterbericht von Stefan's Gleitsegelwetter als PDF-Datei abgelegt. Darauf kann ich immer wieder zugreifen und vergangene mit kommenden Flugwetterlagen vergleichen. So ist auch in mir noch fremden Fluggebieten ein Zurechtfinden mÖglich und vielleicht sogar ein weiter Flug. Stefan ist mir da eine große Hilfe um die guten LÜcken im rasanten Wettergeschehen herauszufinden und um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Hans Walcher, DHV-XC Sieger 2009, Gleitschirm Sportklasse



Meteo-Infobox - Wetterwissen Häppchenweise

Dimmerföhn, wenn sich der Föhn nicht ans Lehrbuch hält

Unter DimmerfÖhn versteht man SÜdfÖhn, der aufgrund seines sehr hohen Aerosolanteils auch auf der Leeseite der Alpen zu einem sehr dÜnstigen (feuchter Dunst), teilweise auch gelblich bis orange diffusen Licht fÜhrt. Grund hierfÜr ist die Herkunft der Aerosole mit Ursprung vom Meer dessen Luft feinster Staub- oder Mineralkristalle enthält. Tritt eine geblich orange Färbung des Wolkenbildes auf, kann auch feinster WÜstenstaub enthalten sein, je nachdem woher die Hauptwindrichtung rÜhrt. Der Eindruck eines glÜhenden Himmels kann sich bei tiefstehender winterliche Sonne und einem hohen Aerosolgehalt verstärken.

Einher geht der DimmerfÖhn daher allermeist auch mit Übergriff von hoher, teilweise auch mittelhoher BewÖlkung, so dass trotz vorherrschendem FÖhnwind keine allzugroßen SchulbuchfÖhn-Symptome vorhanden sind. Ebenfalls passt es so gar nicht ins FÖhnbild, dass Niederschlag ins Lee getragen werden kan,n der häufiger die Gipfel, eher selten die Täler erreicht.

Übrigens: FÖhn bedingt, dass sich im Luv (windzugewandte Seite) die kältere und im Lee (windabgewandte Seite) die wärmere Luftmasse befindet, entsprechend der Theorie mit niederschlagsabgekÜhltem SÜdstau. Bei DimmerfÖhn kann es jedoch die HÖhenkaltluft aus SÜden Über den Alpenhauptkamm schaffen. Wird HÖhenkaltluft Über die bodennahe wärmere Luft gefÜhrt, fÜhrt das zur Labilisierung (Konvektion) und trotz FÖhn kÖnnen Quellwolken entstehen. DimmerfÖhnlagen entstehend Überwiegend bei entstehenden oder dort ankommenden Tiefdrucksystemen nahe der Westalpen und umso intensiver, je stärker der Druckgradient zwischen Nord- und SÜdalpen ist, je kräftiger die KrÜmmung der Isobaren ist  und je stärker der Jetstream mit eingebunden wird.

 


DimmerfÖhn beim letzten großen schadträchtigen FÖhnorkan im November 2002.

Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit

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