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      Starkföhn (Süd/Südost) / Stark-Südoststaulage

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      Mit diesem Artikel möchte ich an alte Zeiten anknÜpfen, in der ich viele auch nicht flugtaugliche Wetterlage bis ins letzte Detail prognostiziert, analyiert und verifiziert habe. Leider wurde diese Leidenschaft durch die hauptberufliche Tätigkeit als Flugwetterfrosch stark vernachlässigt. Doch nach wie vor ist und bleibt ALL-Wetter mein Wetter und ich mÖchte wieder mehr an alte Zeiten anknÜpfen. Da das Live-Coverage bei den X-Alps 2011 sehr gut angekommen ist, habe ich mir schon seit längerer Zeit Gedanken darüber gemacht, auch das normale Wettergeschehen bei interessanten Wetterlagen einwenig näher zu beleuchten. Und vielleicht ist ja was nützliches für Dich dabei. Jedenfalls wird hier in lockerem Ton Über's Wetter berichtet.

      Nicht zuletzt der Einsatz eines Content Managment System erleicht das Schreiben von Artikeln. Und was bisher noch nicht mÖglich war, programmiere ich in PHP mittlerweile selber. Genug der einleitenden Worte, jetzt geht es erstmal in den FÖhn... SchÖn.

      Wie praktisch, muss ich doch morgen nach Seeg fahren um meine gecheckte AusrÜstung abzuholen. Idealst, ja geradezu perfekt ist die Wetterlage. :-) FÖhn, und was fÜr einer. Mindestens soviele FÖhntage wie Flugtage verbringe ich in den Alpen, und die waren 2011 gar nicht mal so rar gesät.

      Die Ausgangssituation:

      500 hPa HÖhenwetterkarte

      03.11.2011 - 0 Uhr:
      Beginnend von Dienstag, dem 01. November 2011 bis mindestens Samstag, den 05. November, ist im gesamten Alpenraum mit einer signifikanten StarkfÖhnlage zu rechnen. Ursache dafÜr ist ein riesiges Tief das sich Westeuropa nähert. Es fÜhrt auf seiner Vorderseite feucht-milde Luft gegen die SÜdalpen. Während die Luftmasse insgesamt sehr mild bleibt, kÜhlt sie sich in den SÜdalpen langsam ab, begÜnstigt durch NiederschlagsabkÜhlung sowie durch Energieverbrauch beim Schmelzprozess des Niederschlages. Geht Niederschlag von Schnee in Regen Über, ändert sich der Aggregatszustand des Niederschlages, Energie wird verbraucht. Sie wird der Luft entzogen. Dadurch ergeben sich AbkÜhlungseffekte die solange andauern, bis die Temperatur 0 Grad erreicht.
       
      Dies geschieht ab heute in den SÜdalpen. In den Nordalpen hingegen sorgt der FÖhn fÜr zeitweisen Sonnenschein und viel Wärme. Nicht nur dass der FÖhn die Luft noch gut erwärmt, auch die Sonne trägt mit einem Tagesgang von mindestens 8-10 Grad zum FÖhn bei. So kÖnnen Örtlich 25 Grad erreicht werden. Kein Witz! Teilweise erreichen wir auf 1500m in den nächsten Tagen 13 bis 14, vielleicht 15 Grad. Sinkt die Luft aus diesen Schichten bis in die Täler ab, sagen wir auf 700m, kommen 8 Grad hinzu. Rein rechnersich sind schon 23 Grad gut mÖglich. Einwenig Sonne in geschÜtzen Ecken und wir dÜrfen einen Sommertag feiern.

      03.11.2011 - 5 Uhr:
      Seit gestern ist der FÖhn vor allem in der Schweiz sehr kräftig geworden. Von wegen "fÖhnig", wie es an manchen Stellen lautet. Das ist bereits eine ausgewachsene FÖhnsturmlage. Auf der Ebenalp im Schweizer Appenzellerland (ein toller Flugberg), wurden gestern Abend bereits 102 km/h gemessen. Auch ansonsten betrugen die Windgeschwindigkeiten im Mittel um die 20, in BÖen 50-70 km/h, und dies doch recht verbreitet. In der Nacht hat der FÖhn allerdings geschwächelt. Mit einem Mittelwind von nur 11 km/h geht es gemÜtlicher einher. Doch die BÖen erschrecken mit 81 km/h.

      In den Westalpen ist die Front angekommen. Weiter nach Osten kommt sie nicht voran und schiebt nur einige Ausläufer der Warmfront vor sich her.

      Satellitenbild infrarot

      Der schwarze Streifen an den Nordalpen ist Übrigens ein Wärmestreifen. In diesem Satellitenbild erscheinen kalte Strukturen hell, warme dunke. Je dunkler, umso wärmer ist die bodennahe Schicht.Die warmen Nordalpen haben den tieferen Druck (Hitzetief), während die SÜdalpen unter Dunst und Hochnebel, bald intensivem Wolkenstau, unter hÖherem Luftdruck (kaltes Hoch) zu liegen kommen.

      03.11.2011 - 6 Uhr:
      Der Druckgradient zwischen den Bereichen wenig sÜdlich des Hauptkammes zu den Regionen wenig nÖrdlich des Hauptkammes beträgt bereits 9-10 Hektopascal. Der Wind ist mit "nur" um die 80 km/h Im Maximum recht schwach. Man kann Übrigens nicht einfach die Werte halbieren und sagen... Bei 3 Hektopascal während es nur noch flugverdächtige ~ 25 km/h.

      - Erstfeld im Schweizer Reußtal um 6 Uhr: Fast sommerliche 18 Grad bei BÖen mit 81 /84 km/h

      03.11.2011 - 7:30 Uhr:
      In den SÜdalpen stagniert der Luftdruck und ändert sich so gut wie gar nicht. In den Nordalpen sinkt der Luftdruck langsam aber sicher weiter, pro 3 Stunden um etwa 2 Hektopascal.

      03.11.2011 - 8:10 Uhr:
      FÖhn zieht an. Erste BÖen von fast 100 km/h in Erstfeld


      03.11.2011 - 8:40 Uhr:



      Seichter SÜdfÖhn. In den SÜdalpen ist es weitgehend dicht. Nur die Dolomiten haben noch etwas Sonne. Durch deren Aufheizung bleiben die Temperaturkontrase noch gemäßigt, der FÖhn kann sich noch nicht aufbäumen. Typisch fÜr SÜdfÖhn ist Westwind im Puster und Drautal, wie aktuell. Voraussichtlich kann kurzfristig auch im Puster- und Drautal heute noch SÜdfÖhn aktiv werden. Die Nordalpen ganz dick im FÖhn, der heute morgen noch Über die stabile Inversionsluft gleitet.

      03.11.2011 - 14:15 Uhr:



      Sehr verbreitet sieht man heute KEINE Lenticulariswolken, die als sicherer FÖhnanzeiger laut Lehrbuch uns FÖhn anzeigen sollen. Eine habe ich aber aber doch eingefangen. Sie steht Über dem Galzig am Arlberg. Eine schÖne FÖhnwelle, aufgenommen vom Gashof Traube in Schnann am Arlberg.

      102 km/h aus SÜdosten in Malbun / Liechtenstein auf knapp 1600m. Die Temperatur beträgt 9 Grad. Abseits der BÖen registriert das Anemometer (Windmesser) gemÜtliche 36 km/h. Derweil haben die zentr. und Östl. Nordalpen noch nicht viel vom FÖhn. Der Patscherkofel, die Referenzstation in den zentralen Nordalpen, hat die 100 km/h noch nicht erreicht. Nahezu fliegbar trÜgt der Schein an der SchmittenhÖhe mit 4 km/ aus Ost-SÜdost, mal mit ein paar 14er BÖen. Ob die Luft in freier Atmosphäre ebenso ruhig ist? Krimml, sÜdwestlich und Obertauern sÜdÖstlich gelegen sind mit BÖen Über 30 km/h schon im (noch schwachen) FÖhn.

      03.11.2011 - 15:30 Uhr:
      Demnächst werden Unwetterwarnungen von den Wetterdiensten kommen. Nicht primär der FÖhn, Extremniederschlag ist zu erwarten. Die Modelle liefern binnen 3-4 Tagen Summen, die an manchen Orten in Deutschland gerade so im Jahr fallen! Es kÖnnen bis zu 500mm (Liter) Regen fallen, eng begrenzt noch mehr. Stundensummen von 10-15mm sind im Extremstau der SÜdalpen mÖglich. Kein Wunder, warum manche FlÜsse in den SÜdalpen so ein extremes Bachbett haben, und diese Gebiete auch NICHT besiedelt werden. Hier hat der Mensch gelernt, sich mit der Natur zu arrangieren. Er versucht es. 100%ige Sicherheit vor Naturgefahren gibt es aber dennoch nicht.

      Übrigens: Diese FÖhnsituation bringt den den Westalpen eine hochreichende und entsprechend starke FÖhnsituation. Der HÖhenwind in 3000m weht mit bis zu 55 Knoten im Mittel. In den Ostalpen hingegen, etwa Östl. vom Inntal, verläuft dies aktuelle FÖhnsituaton vergleichsweise schwach. Hier ist der FÖhn bis auf weiteres seicht, also flach. Der Druckausgleichswind schlängelt sich hier eher durch Täler und steigt Über die Pässe ab. Aktuell am Semmering womÖglich mit einer FÖhnbÖe von 112 km/h (ohne Gewähr) Die SÜd- bis SÜdwestwinde sind dort wesentlich schwächer; von manchen Berg wird man s'Fliegen wohl wagen wollen (?).


      Quelle: http://saentis-cam.cnlab.ch

      Blick vom Säntis-Sepp - es ist meine Liebling-FÖhnwettercamera - in die Schweizer Zentralalpen. Die Lentis werden mehr, doch auch Cumulus gesellen sich dazu.

      03.11.2011 - 17:30 Uhr:

      Weiterer Druckfall in den Nordalpen mit nun etwa 1 hPa pro Stunde. In den SÜdalpen geringer Druckfall von etwa 0.2 bis 0.3 hPa.  Druckdifferenz und FÖhn verstärken sich. Während der Abend-, Nacht- und Morgenstunden wird es sich aus manchen Tälern verabschieden. Im Fachchargon "hebt" er ab. Er gleitet Über die sich bildende Inversion die sich dort schneller bildet, wo der Himmel frei ist und die Wärme abgestrahlt werden kann. Energie geht verloren, die Luft kÜhlt sich ab.

      In einigen Tälern wird der erstarkende FÖhn die Inversion aber wegerodieren, quasi abhobeln.

      03.11.2011 - 18:30 Uhr:
      Der GuggifÖhn ist da. Am Lauberhorn nun knapp 120 km/h in BÖen, Mittel etwas Über 70 km/h. Windrichtung aus SÜdost, direkt vom Eigermassiv herab.

      An der Jungfrau auf 3580m (WetterstationshÖhe) sind es "nur" BÖen von knapp 80 km/h. Die Temperatur beträgt -6.6°C. Am Lauberhorn auf 2315m sind es milde 5.0 Grad. Es ergibt sich auf 1265m HÖhendifferenz ein Temperaturdifferenz von 11,6K. Die Durchmischung ist nahezu perfekt und die FÖhnluft sinkt mit einer Temperaturzunahme von fast 1K pro 100m ab. Wahrscheinlich wird etwas Niederschlag Über den Hauptkamm getragen. Fallen Regentropfen in die trockene FÖhnluft, fÜhrt dies zur VerdunstungsabkÜhlung der Luft. Es ist anzunehmen, dass dieser Effekte den perfekten FÖhngradienten von 1K verhindert. Übrigens: Bei Temperaturdifferenzen spricht man immer von Grad Kelvin, daher 1K. Ob Grad oder Kelvin, eigentlich ist es ja wurscht.

      04.11.2011 - 3:30 Uhr:
      Der FÖhn Überschreitet derzeit seinen ersten HÖhepunkt. Er wird sich heute während des Tages leicht abschwächen, denn etwas Niederschlag greift einwenig Über den Hauptkamm nach Norden Über. DimmerfÖhn herrscht vor. Die Schichtung wird mit Frontannäherung labiler, der Luftdruck steigt durch die AbkÜhlung nordseitig leicht an, der Druckgradient, ein Maß fÜr die FÖhnstärke, wird ein bisschen abgebaut. WeiterfÖhnen wird es aber bis etwa Dienstag. :-)

      Bisheriges Windmaximum: 171 km/h mit GuggifÖhn am Lauberhorn.

      Jungfraujoch (3580m): -6.5°C
      Lauberhorn (2315m): 6.5°C
      Wengen (1285m): 12.9°C

      Differenz Jungfrau-Lauberhorn: 13.0K auf 1265m - Gradient 1.0K
      Different Jungfrau-Wengen: 19.4K auf 2295m

      Die Luft wird direkt aus den Gipfellagen angesaugt um dann wie das Wasser an einem Wehr hinter zu stÜrzen. In den SÜdalpen hat derweil der SÜdstau eingesetzt. Stundensummen von etwa 1.5mm/h sind jedoch erst der Anfang der unwetterträchtigen Stark-SÜdstauwetterlage, die vor allem im und westl. vom Tessin noch von sich reden machen wird.

      04.11.2011 - 5:30 Uhr:
      Wie gestern um 17:30 geschrieben, hat sich der FÖhn den Weg durch die Inversion gebahnt, diese abgehobelt und weggemischt. FÖhndurchbruch vor kurzem in Oberstdorf. 17.5 Grad. Auch am sÜdlichen Bodensee ist der FÖhn angekommen.

      04.11.2011 - 11:30 Uhr:
      FÖhnwelle Über der Innsbrucker Nordkette.  Von den Innsbrucker Segelfliegern wird diese Welle zum Einstieg zum FÖhnfliegen genutzt. während wie Gleitschirm- und Drachenflieger von der Seegrube aus keine Chance haben, einen sicheren Flug durchzufÜhren.


      Quelle: www1.tirol.gv.at/l

      04.11.2011 - 11:30 Uhr:


      Quelle: oiswww.eumetsat.org

      Mit dem in die Täler durchbrechenden FÖhn sind die dicksten Windspitze auf dem Bergen nun erwartungsgemäß etwas zurÜckgegangen. DafÜr fÖhnt es in Regionen, die bei FÖhn oft verschont sind. Dies liegt einerseits an der Labilisierung durch das nahende Tief, wodurch die Luft besser durchmischt werden kann, und eben weil die Inversionen ausgeräumt sind, die StrÖmung mehr "Querschnitt hat um Über die Berge und Pässe zu strÖmen.

      Ein Wahnsinnstief Über Westeuropa, das dort stationär bleibt und sehr, sehr viele Feuchte gegen die zentralen und westlichen SÜdalpen fÜhrt. Aus den franzÖsichen SÜdalpen inklusive Monaco sind bereits erste Überschwemmungen gemeldet worden. Das ist erst der Auftakt der Unwetterlage. Solche 3-Tages-Niederschlagssummen habe ich in einer Modellprognose noch nie gesehen


      Quelle: Modellzentrale.de

      04.11.2011 - 17:00 Uhr:

      Ein Bollwerk von Tief. Es fÜhrt Teilfronten an die Westalpen. HÖhenkaltluft kommt hin zu, die sich Über das Über 20 Grad warme Mittelmeer ergießt. Die Labilität ist sehr groß. Sogar Gewitter sind im SÜden Frankreichs und Osten Spaniens mit dabei.



      Der FÖhn in den Nordalpen ist weiterhin kräftig, wenngleich die Windspitzen kein Extrem darstellen. In manchen Gebieten der Alpen suggerierten die Windwerte gar Flugbbedinhungen. Speziell die Bereiche im und Östl. vom Pinzgau sind verdächtig. An der SchmittenhÖhe wehte nur ein laues LÜftchen, mit deutlichen FÖhnanzeigern. In den Westalpen hingegen geht der FÖhnsturm. Es fehlen die visuellen FÖhnsignale. DimmerfÖhn herrscht vor. DimmerfÖhn = FÖhnlage, die durch Übergreifen von Teilfronten stark bewÖlkt oder bedeckt erscheint. Oft geprägt durch mittelhohe und hohe SchichtbewÖlkung mit sich darunter entwickelnden zerrissenen Quellungen. Die Sicht ist bei DimmerfÖhn ist oft sehr dunstig und trÜb, die Lichtverhältnisse sind stark gedimmt. Es kommt sogar vor, dass der Niederschlag den Hauptkamm passiert und dieser in die FÖhnluft fällt.

      04.11.2011 - 17:00 Uhr:
      Dem Wallis kommt bei dieser FÖhn- und Starkregenlage eine besondere Bedeutung zu. Zu Beginn lag das gesamte Wallis noch unter SÜdfÖhn, während sÜdl. der Simplon- und Mt. Rosaregion bereits SÜdstau eingesetzt hat. Nach und nach sickerte die bodennahe Kaltluft aus den SÜdalpen ins Tessin und hat das Wallis weit Über Kammniveau mit Kaltluft geflutet. Dem FÖhn fehlte nun der Temperaturgradient zwischen Tessin und Wallis um noch wehen zu kÖnnen. Noch ist es im Wallis fast Überall trocken.

      Wir erinnern uns: Starke Temperaturgegensätze fÜhren bei FÖhnlagen zu einem thermischen warmen Tief im Lee und kalten Hoch im Luv.

      In den kommenden zwei Tagen bleibt das Wallis in tieferen Schichten vergleichsweise kalt. Die durch das Tief herangefÜhrte Fronten werden sich extrem an den zentralen und westlichen SÜdalpen stauen und das Wallis erreichen. Vor allem das sÜdliche Wallis und dessen Täler werden stark in Mittleidenschaft gezogen. Ursache des ganzen ist ein aussergewÖhnlich lang anhaltender Okklussionsprozess an den Westalpen mit Okklussionspunkt eben an den Westalpen. Am Okklussionspunkt schiebt sich die bodennah kältere Luft unter die hÖhenwarme Luft. Die Luft wird gehoben, Wolken und Niederschlag entstehen. Verstärkt wird die Hebung durch das Alpenrelief. Insbesondere der Westalpenbogen funkiert als gigantische Staumauer. Nicht zuletzt weil die Winde in den bodennahen Schichten bis Kammniveau eher aus SÜdosten wehen. Es ist der perfekte Stau, zunächst fÜr die Gebiete etwa im und westlich vom Tessin.

      Durch den schmal verlaufenden Tessin Hauptkamm kann die Kaltluft aus den SÜdalpen.

      04.11.2011 - 19:00 Uhr:

      RotorfÖhn in Flums/Schweiz um 18 Uhr. 23.2°C bei Nord-Nordwestwind. Hier steht womÖglich irgendwo die FÖhnwelle an den Churfirsten an, dessen Rotor mit horizintaler Achse bis ins Tal reicht. Die lokalen Begebenheiten dÜrfen die gar nicht zur Wetterlage passende Windrichtung begÜnstigen. Apropos unpasende Windrichtung. Am Alpenrand wehen, typisch fÜr eine solche FÖhnwetterlage mit steuerndem Tief Über SÜdwesteuropa, bodennah Östliche Winde.

      Copyright: Stefan Hörmann, gleitsegelwetter.de, (03.11.2011 - 14:19 Uhr)


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      Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit