
Dauerabo ab 14.11.11
14.11.11 - 31.10.12
01.02.12 - 31.10.12
15.04.12 - 31.10.12
15.08.12 - 31.10.12
nicht bestellbarBereits ab dem 15.11.08 hat sich die Großwetterlage weitgehend umgestellt. Mit Verlagerung des Hochdruckgebietes nach Westen - es bracht noch einmal schÖnes spätherbstliches Wetter - kÖnnen nun in rascher Folge Tiefdruckgebiete aus Nordwesten auf Mitteleuropa Übergreifen. Mit ihren angeschlossenden Fronten bringen sie abwechselnd mal kÜhlere, mal etwas wärmere Luftmassen. Das hohe Temperaturniveau der vergangenen Wochen wird jedoch nicht mehr erreicht.
Während fÜr die meisten Bereiche in Deutschland nasskaltes Wetter vor der TÜr steht, werden in den Nordalpen ab Montag in Etappen die ersten ergiebigen Schneefälle auftreten. Oberhalb 1300m wintert es ein bei sugzessive anwachsender Schneedecke. Die Grundlage fÜr die Skipisten wird gelegt. In Lagen zwischen 800 und 1300m bleibt es bis am Freitag nasskalt mit Schneefällen, wobei hier von Mittwoch bis Freitag auch Schneeregen dabei sein kann. Gerade der Donnerstag bringt nochmal sehr windiges und vorÜbergehend etwas milderes, ganz sicher aber unschÖnes Wetter. Ab Freitag wird Mitteleuropa von Norden her mit arktischer Luftmasse geflutet. Die einleitende Kaltfront erreicht bereits am Donnerstagmittag Norddeutschland. In der Nacht zu Freitag kommt sie an den Alpen an. Der Freitag erÖffnet den Tag mit SchneegestÖber. Am Samstag erreicht die Kaltluft mit einem heftigen Wintereinbruch bis in alle Tallagen die Nordalpen. Starke Schneefälle sind dann Überall sehr wahrscheinlich.
Die eintreffende Arktikluft unterliegt derweil unter deutlicher Modifikation durch Anfeuchtung Über der milden Nordsee. Hinter der eigentlichen Kaltfront wird innerhalb der hochlabilen Atmosphäre (-10°C Grad in 1500m / -40°C in 5500m) kräftige Konvektion in Gang gebracht. Schneeschauer werden bis ins Flachland niedergehen. Begleitet werden die Niederschläge die ganze Woche Über von starkem bis stÜrmsichem Wind, in den Hochlagen der Mittelgebirge, der Alpen sowie in Norddeutschland auch von Sturm mit schweren SturmbÖen.
Der Winter kommt mit Macht. Zeitweise Schneedeckenbildung ist auch in den tieferen Lagen oberhalb 200-300m ziemlich sicher. Wie lange er dann bleibt, das kann noch nicht gesagt werden. In den Alpen wintert es zunehmend ein. Mit dem vielen Neuschnee der unter großem Windeinfluss (Triebschnee) fällt, steigt die Lawinengefahr stark an. In erster Linie ist der Wind der Baumeister der Lawinen.
Das derzeit von den verschiedenen Wettermodellen prognostizierte Kaltphasenszenario wir recht einheitlich betrachtet. Unsicherheiten gibt es noch hinsichtlich der Entwicklung von kleinen Randtiefs und der damit einhergehenden Sturmentwicklung.
Der Herbst geht mit Pauken und Trompeten zu Ende. Der Winter kommt und lacht; Winterreifenmontage bedacht?
Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit