
Wolkenthermik ist für Thermiksportler (+Streckenflieger) die beste Aufwindart da sie sehr gut die thermischen Aufwinde und derren Versatz markiert. Ebenso verraten Wolkenbild und -form viel über die Thermikgüte und etwaigen Störfaktoren wie etwa Wind oder Turbulenz. Wolkenthermik ensteht dann, wenn die Luftmasse des trockene Aufwindes mit zunehmender Höhe feuchter wird, die Luftfeuchtigkeit ansteigt, die Differenz zwischen Temperatur und Taupunkt (Spread genannt) geringer wird. Kommt es zur Wolkenbildung (Kondensation), wird die in der Luft als unsichtbaren Wasserdampf gespeicherte Energie (Kondensationswärme) freigesetzt, die Wolkenluft bleibt gegenüber der Umgebungsluft lange wärmer und steigt weiter auf bis die Wolkenluft die Temperatur der Umgebungsluft angenommen hat. Durch Sogwirkung der aufsteigenden Wolkenluft hält die Thermik unter der Wolken noch lange an, sofern nicht schon neue Thermikblasen entstanden und im Aufsteigen begriffen sind.
Wolkenthermik führt übrigens auch zu einem erhöhten Strahlungshaushalt! Die Wolke selbst reflektiert viel kurzwelliges Sonnenlicht und wirft es an die Hänge zurück wo es wiederum in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt wird und so die Thermikentwicklung etwas unterstützt.
05.11.09 - 31.10.10
14.01.10 - 31.10.10
15.04.10 - 31.10.10
25.06.10 - 31.10.10
ab 27.07.10
Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit