
Dauerabo ab 14.11.11
14.11.11 - 31.10.12
01.02.12 - 31.10.12
01.05.12 - 31.10.12
15.08.12 - 31.10.12
nicht bestellbarVon Überentwicklung spricht man, wenn die Thermik bei Labilität aufgrund von zu hoher Luftfeuchtigkeit zu verstärkter QuellbewÖlkung fÜhrt. Dabei wird der zunehmende Bedeckungsgrad einerseits zu Abschattungen und damit zum Ende der bodengebundenen Thermik fÜhren, anderseits sorgt die Wolke selbst dafÜr, dass bei der Kondensation soviel Auftriebsenergie freigesetzt wird, damit der Aufwind durch die Wolke selbst am Leben gehalten oder sogar noch verstärkt werden kann.
Die Wolkenluft bleibt dann immer wärmer als die Umgebungsluft um die Wolke herum. Bei feucht-labilen Wetterlagen geht der bodengebundene Hebungsantrieb (Thermik) in wolkengebundene Hebung (Feuchtekonvektion) und damit in Überentwicklungen Über. Zum Erhalt des Wolkenwachstums wird dann nicht mehr zwingend Sonneneinstrahlug mehr benÖtigt. Schauer oder Gewitter kÖnnen sich in der Folge ganz ohne Sonneneinstrahlung bilden.
Eine Überentwicklung entsteht aber selten aus nur einem Cumulus heraus. Vielmehr sorgt die Labilität zur verstärkten Quellwolkenbildung die sich zu immer grÖßeren Aufwindbereichen formieren und noch vorhandene Sperrschichten schnell durchdringen kÖnnen.
Merksatz:
Übersteigerte Thermik bei feuchter Luftmasse birgt eine erhÖhte Gewittergefahr.
Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit