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      Meteorologie > Meteo-Infobox > Konvergenz/Umkehrthermik

      Meteo-Infobox

      Konvergenz/Umkehrthermik

      Im Bereich einer Konvergenz herrschen Winde vor, die auf einen Punkt oder eine Regionen zustrÖmen. Die Luftmasse wird dabei zum Ausweichen, zum Aufstieg in die HÖhe gezwungen. Hebung setzt ein. Sie kann durch Gebirge sogar noch verstärkt werden. Im Bereich einer Konvergenz, z.B. wo Talwindsysteme aufeinandertreffen, gibt es ot breite, hohe und starke Thermik. Ist die Luft aber besonders feucht, z.B. präfrontal einer Front, bilden sich in Konvergenzbereichen häufiger Gewitter. Eine Konvergenz kann Ursache als auch Wirkung von Labilität sein.

      Eine Konvergenz herrscht Übrigens auch dann, wenn mehr Luftmasse in einen Bereich hineinstrÖmt (durch Wind und Themik) als nachgefÜhrt werden kann. Ursache der Hebung von Luftmassen.

      Die Konvergenz ist nicht auf fixe HÖhen beschränkt. Während im Kern eines Tiefdruckgebietes bodennah Konvergenz vorherrscht (die Luft strÖmt bodennah ins Tief hinein) wird in großer HÖhe im Tief (Tropopause) die Luft wieder herausgefÜhrt. Hier bewegt sich die Luftmasse von einen Punkt (Kernbereich des Tiefs) im Raum weg. Dies fÜhrt zur HÖhendivergenz. Im Hochdruckgebiet ist es genau umgekehrt. Während bodennah Divergenz herrscht, findet in der HÖhe Konvergenz statt.

      Hochdruckgebiet: bodennah Divergenz, in der HÖhe Konvergenz
      -> Die Luft strÖmt bodennah aus dem Kern zu den Seiten hin ab

      Tiefdruckgebiet: bodennah Konvergenz, in der HÖhe Divergenz
      -> Die Luft strÖmt in tiefen Schichten in den Kern hinein

      Damit ist das System der Luftmassenzirkulation geschlossen und was im Großen funktioniert (Physik), das funktioniert auch im Kleinen; die dynamische oder thermische Zirkulation der Luftmassen.

      Eine solche Konvergenz treffen wir auch bei abendlichen FlÜgen an, wenn die Sonne längst keine Hänge mehr bestrahlt und wir Über dem Tal softes Steigen haben. Die Hangabwinde strÖmen in Talmitte zusammen und sorgen fÜr Hebung des Talluftmasse. Besonders ergiebig ist die "Umkehrthermik" dann, wenn das Talwindsystem lange andauert und der nächtliche Talauswind verzÖgert wird. Manchmal kann Über grÖßeren Alpentälern diese Umkehrthermik, die eine Form sehr lokaler Konvergenz darstellt, auch zur nächtlichen Schauer- oder GewitterauslÖsung fÜhren, wenn es labil und die Luft sehr feucht ist.

      Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit