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      Red Bull X-Alps 2011


      Nach 2005, 2007 und 2009 hat Gleitsegelwetter 2011 den Meteo-Support für einige Teams durchgeführt.
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      Red-Bull - X-Alps 2011 (1507)

      Tag 14 - The Final - Mit Paul Guschlpower und Toma Cocorenna

      Vielleicht steht nächstes Jahr schon die nächste Herausforderung auf dem Programm

      bis zu den X-West 2012 oder spätestens 2013 zu den nächsten X-Alps, wo ich sicher wieder mit dabei sein werde (beim Livetracking)



      Die X-Alps 2011 sind Geschichte. Ein Wahnsinns-Event unter Wahnsinns-Bedingungen bei Wahnsinns-Wetter sind zu Ende gegangen. Es waren sicherlich stressige, aber auch äußerstr lehrreiche und interessante zwei Wochen. Der Suchtfaktor war dank des 1-SekÜndigen Trackings der helle Wahnsinn.

      Allen Teilnehmern der X-Alps gilt hÖchste Anerkennung fÜr die erbrachten Leistungen. FÜr uns Zuschauer hat der Event nur durch das Tracking gelebt, wohl mit Cola und Chips am Bildschirm geklebt. FÜr die Athleten waren das zwei Wochen mit Abenteuer pur und man sollte nicht vergessen, dass sie diesen Wettbewerb nicht unbedingt fÜr uns, sondern fÜr sich veranstaltet haben.

      Toma Coconea schaft die Landung aufs Boot noch innerhalb der 45 Stunden. Paul Guschlbauer hat sich leider an den Bergen im Hinterland unter den dicken Wolken versenkt. Macht nix. Eine tolle Show.

      10:25:
      Als hätte ich es gewusst. Paul startet seine Aufholjagt auf Cocorenna.

      10:15 Uhr:
      Jungs, was ist los? Thermikbeginn. Die Quellungen sind auch schon da. In den Savoien hängen noch hochnebelige Wolkenreste die noch verschwinden. Im SÜden, bei MÜller, Guschlpower und Cocorenna scheibt die Sonne bestens. Los geht's... 1,2 3...





      07:45 Uhr:
      PÜnklich zum Ende der X-Alps bessert sich das Alpenflugwetter. So kÖnnen wir nächste Woche das im "Live-Streckenflugseminar" gelernet gleich versuchen umzusetzen. Das Wetter passt fÜr ein paar Tage.

      07:00 Uhr:
      Die letzten 10 Stunden der X-Alps 2011 sind angebrochen und es endet wie es begonnen hat, mit wechselhaftem Wetter.

      Während der letzten 14 Tage, genaugenommen ab dem 14. Juli 2011, hat ein einziges großräumiges Wettersystem die X-Alps geprägt. Ein massiver HÖhentrog lag Über ganz Mitteleuropa.

      Innerhalb der instabilen Luftmasse haben sich zahlreiche Randtiefentwicklungen ergeben, die wiederum eigenständige Fronten und StrÖmungen ausgebildet haben. Mal gab es NordfÖhn, mal SÜdfÖhn. Oh ja, und welchen. FÖhn ist kein Wetterelement das nur im Winter aktiv ist (Mythos!). Wenigstens brachte der FÖhn zeitweise mehr Sonne ins Spiel, sorgten seine Absinkeffekte mit guter und starker Durchmischung - es hat bis ins Tal teilweise extrem geweht - zur Auftrocknung. Tja, Lee ist halt doch schee. Aber wehe es fehlte das Lee, sodann die Feuchte zu Cumulus, dicken Wolken, Cumulonimbus aufgekocht. Zuweilen nicht nur Regentropfen haben geklopft, manch Athletenherz im Schneesturm oder FÖhnwind hat intensiv gepocht.

      SchÖn wars, aus meteorologischer Sicht. SchÖn wars, aus prognostischer Sicht. Es gibt nicht oft die Situation, in der man Über einen so langen Zeitraum sich so intensiv mit nur einer Region beschäftigen kann. In ingesamt 28 Spezialprognosen fÜr die unterstÜtzen Teams wurden etwa 60-70 Stunden Arbeit investiert. Die war zwar Über weite Strecken stressig, aber der Aufwand hat sich gelohnt und wurde durch sehr gute, stimmige Prognosen belohnt, mit denen die Teams arbeiten konnten. SchÖnes Wetter kann jeder vorhersagen, aber die LÜcken herauszuarbeiten bei solchen Bedingungen, das war eine willkommene Abwechslung zum alltäglichen Prognosebetrieb.

      Noch bis heute Abend bleibt es wettertechnisch spannend, denn die Athleten haben mit unterschiedlichen Bedingungen zu kämpfen. Die im Norden haben die feuchtere, die im SÜden die bessere Flugluft.

      Hey Hannes, wie wäre es mal mit X-Alps von Monaco nach Salburg?


      Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit