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Meteo-Infobox

Fliegen über'm Wolken-Top

Die Wolkenobergrenze, auch Top genannt, bildet die fÜr Thermiksportler maximale ArbeitshÖhe. Endet normalerweise nach den Sichtflugregeln (VFR) spätestens an der Basis unser Arbeitsbereich, kann er unter bestimmten Voraussetzungen auch bis in HÖhe des Wolkentops, oder wenig darÜber hinaus, reichen. Kein Wolkenflug! Insbesondere im Gebirge ergibt sich häufig die Situation, dass kräftige thermische Aufwinde den Überregionalen HÖhenwind Überlagern. Der HÖhenwind wird in die HÖhe bis zu einem gewissen Grat weggedrÜckt und der AnstrÖmwinkel der Überregionalen StrÖmt steigt (er wird positiv). Die Thermik mit ihrem Aufwindschlot stellt in diesem Fall einen Berg dar, der Über- oder umstrÖmt werden will. Wir kÖnnen uns das zunutze machen, indem wir im Luv der Wolken aufsoaren. Das funktioniert!

Sehr wichtig ist, dass man einen Abstand von ca. 100m zur Wolken einhält. Fliegt man zu weit in den Wolkenbereich, wird man dort vom eng begrenzten Abwindbereich (turbulent) erfassst und in kÜrzester Zeit heruntergespÜlt. Selbstverständlich mÜssen die Überregionalen HÖhenwinde entsprechende fliegbare Geschwindigkeiten aufweisen. Hier gelten die selben Regeln wie beim Soaring, also max. 3/4 der Geschwindigkeit unseres Fluggerätes, sicherer sind 2/3 um ein Polster fÜr BÖen zu haben.

Das absolut  maximale Wolkentop in der Troposphäre wird durch die Tropopause begrenzt. Nur in starken Gewittern kann der Aufwind, bedingt durch die extreme Bewegungsenergie (thermischer Auftrieb) mit Aufwindgeschwindigkeiten von Über 40 Meters/sek.,  auch etwas darÜber hinaus reichen. Es wurden schon Wolkentops bis 16.5 km HÖhe (-70°C) Über Norditalien regisitriert.

Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit

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