
Über das stets anhaltende Interesse an der Meteorologie wurde 1994 mit Verfügbarkeit eines Internetzuganges urplötzlich schier unerschöpfliches Datenmaterial zum Selbststudium zugänglich. Bestärkt von dieser unglaublich interessanten Materie konnte ich mir über viele Jahre autodidaktisch tiefgreifendes meteorologisches Wissen aneignen. Doch die trockene Materie musste neue Reize erfahren. Bereits 1999 wuchs bei mir das Interesse, die Luft auch real am eigenen Körper zu spüren. Der Gleitschirmsport interessierte sehr, zog mich in seinen Bann und lies mich nicht mehr los. In bisher acht Jahren aktiven Pilotendaseins durfte ich zu etwa 250 Flügen aufsteigen und Spielball der Luft sein.
Im Frühjahr 2000 belegte ich den Grundkurs im Gleitschirmfliegen, gefolgt vom Höhenflugkurs an der Winde. Im Herbst 2000 hielt ich meinen Flugschein endlich in Händen und so war die Zeit für intensives Auskosten bewegter Luft in (fast) allen Varianten gekommen.
Bald war es nicht mehr genug, nur der Spielball zu sein. Allmählich begann ich, mein Wissen und die Erfahrung aus der Flugpraxis einem neuen Schwerpunkt zuzuordnen, der Flugwettervorhersage. Mit langjährigem Selbststudium (autodidakt.) wuchs das Interesse in der Flugmeteorologie, speziell des motorlosen Thermiksports. Bereits im Jahr 2000 began ich, für mich privat, eigene Flugwetterprognosen zu erstellen. Diese wurden in der Fliegerszene immer häufiger angefordert. So entstand die Idee, einen alternativen, eigenen Flugwetterservice auf die Beine zu stellen und für ein kleines Honorar anzubieten. Im Jahr 2004 hatte ich mich dazu entschlossen, in kleinen Schritten, die selbst erstellten Flugwetterprognosen einem breiteren Puplikum zur Verfügung zu stellen.
Begeistert von den Möglichkeiten der modernen Meteorologie wuchs in mir das Verlangen, den Service nach und nach weiter zu verbessern und noch detailierter auf die Belange der Thermiksportler einzugehen. Seit 2005 betreibe ich nun diesen Service. Viele Abonnenten sind von Anfang an mit dabei und die große Treue motoviert mich immer wieder dazu, Gleitsegelwetter langfristig als "die praxisnahe Alternative" neben den Flugwetterdiensten zu etablieren.
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Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit