
In den Wetterberichten wird immer wieder der Satzbaustein "Föhnig" verwendet. Er findet dann Verwendung, wenn durch eine anliegende Föhnströmung das Wetter einen anderen Charakter erhält als dies von der Wetterlage her zu erwarten wäre. Dabei gilt, dass föhnig den Gesamteindruck beschreibt und nicht zwangsläufig am Beobachtungspunkt auch Föhn(wind) auftritt.
Per Definition ist festgelegt, dass Föhn zwar vorhanden ist, am punktuellen Standort des Beobachters selbst aber keine Föhnauswirkungen festzustellen sind. Im Sommer kann der Föhn auf den Bergen, im Tal beobachtend, trotz der Taleinwinde zwar sichtbar (Wolken), aber nicht spürbar sein. Es is föhnig. Im Winter hingegen ist durch Nebel/Hochnebel das Tal oftmals dicht während auf den Bergen (über der Inversion) der Föhn weht. So herrscht nur auf den Bergen Föhn, während es im Tal ja nicht nicht einmal föhnig ist.
Anmerkung der Redaktion:
Der Begriff ist selbst per wissenschaftlicher Definition ein sehr schwammiger Begriff der im Flugsport stets subjektiver und äußerst lokaler Wahrnehmung unterworfen ist und oftmals (!) völlige Flugsicherheit suggeriert.
05.11.09 - 31.10.10
14.01.10 - 31.10.10
15.04.10 - 31.10.10
25.06.10 - 31.10.10
ab 27.07.10
Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit