
Mit der Angabe eines Gradienten wird beim Wetter die "räumliche und/oder zeitliche Veränderlichkeit" eines Wetterparameters beschrieben. Anhand der Angabe eines Gradienten, oder einer Gradiententwicklung (abnehmend/zunehmend/gleichbleibend), können Entwicklungen einfach und schnell abgeleitet werden.
Häufige Verwendung findet der Gradient in der Luftfahrt beim Druck- und Temperaturgradienten. Mit diesen beiden Gradienten lassen sich wichtige vertikale wie horizontale Entwicklungen hinsichtlich Labilität und Strömungsgeschwindigkeit einer Luftmasse ableiten (Thermik). Druck- und Temperaturgradient stellen überhaupt die wichtigsten Wetterparameter dar, mit denen der Meteorologe permanent zu tun hat, in der Vorhersage wie in der Nachhersage oder bei der Analyse.
Beispiel: Ein großer horizontaler Druckgradient sorgt für eine große räumliche Veränderung beim Luftdruck. Dies führt zu viel Wind während ein geringer Druckgradient (Flachdrucklage) für sehr wenig Wind und ebenso wenig horizontaler Luftmassenzufuhr steht. Das Maß für den Druckgradienten wird in hPa angegeben. Auf den Wetterkarten werden Linien gleichen Luftdruckes Isobaren genannt.
Ein großer vertikaler Temperaturgradient sorgt für eine große räumliche, vertikal ausgerichtete Veränderung der Temperatur und ist u.a. ein Maß für die Labilität einer Luftmasse. Wir lieben einen "guten Temperaturgradienten". Er bringt uns gute Thermik und wird in K pro 100m angegeben. K steht für Grad Kelvin. Linien gleicher Temperatur werden Isothermen genannt.
05.11.09 - 31.10.10
14.01.10 - 31.10.10
15.04.10 - 31.10.10
25.06.10 - 31.10.10
ab 27.07.10
Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit