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Meteorologie > Meteo-Infobox - Sommer > Gewitterkonvergenz

Meteo-Infobox

Gewitterkonvergenz

In den Sommermonaten bildete sich vor einer Kaltfront häufig eine feuchte und labile SÜdweststrÖmung aus die zusammen mit kräftiger Sonneneinstrahlung zu starker Labilisierung (Feuchtelabilisierung) fÜhrt. Über einen großen Raum (mehrere hunder km²) wird die Luftmasse zur Hebung gebracht. Die Steigwerte betragen dabei zunächst nur wenige hundert Meter pro Stunde. Der Luftdruck am Boden fällt, es bildet sich ein Bereich tiefen Luftdruckes. Die am Boden "fehlende" Luftmasse wird aus der Umgebung ersetzt und strÖmt zum Bereich des tiefen Luftdruckes hin, ja treffen sich die Luftteilchen dort und erzwingen die Hebung der Luftmasse. Es kommt Wind auf der in den Hebungsbereich strÖmt und diesen wesentlich verstärkt. Ist die Luftfeuchtigkeit hoch genug, kÖnnen sich aus sichtbarer Stabilität, und obwohl die Thermik sehr stabil erscheint, rasch sehr große Gewitter bilden die auch frontartig in Linien angeordnet sein kÖnnen. Dann sind natÜrlich die fÜr Gewitter Üblichen Steigwerte von Über 20m/Sek. zu erwarten. Einher gehen die Gewitterentwicklungen auch mit ausfließender Luftmasse am Boden (Kaltluftausfluß) die ebenfalls eine Konvergenzsituation erzeugen kann, besonders auch in engen Alpentälern wo die Luft in die HÖhe gedrÜckt wird (Hebung).

Gewitterkonvergenzen kÖnnen häufig die viel aktivere Wettererscheinung bringen als die nachfolgende Kaltfront, da die Gewitterkonvergenz schon sehr viel der bodennahen Energie verbraucht. Typischerweise kann sich dann auch ein angekÜndigter Wettersturz als laues kÜhles LÜftchen entpuppen, wenn die Gewitterentwicklungen ausbleiben und der Wind unscheinbar dreht und sich stabilere Luft in tieferen Schichten durchsetzt. Das ist gar nicht so selten der Fall.

Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf während der Arbeitszeit

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