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Red Bull X-Alps 2009


Nach 2005 und 2007 hat Gleitsegelwetter auch 2009 den Meteo-Support für einige Teams durchgeführt.
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Wetterlage und Entwicklung zum Start der Redbull X-Alps 2009 (460)


Die Wetterlage zum Startschuss:

Zum Start der Red-Bull X.Alps 2009 liegt Salzburg am Sonntag auf der Rückseite der Kaltfront die heute morgen durchgegangen ist. Mit lebhafter westlicher Höhenströmung wird den Piloten ziemlich feuchte, kühle und labile Rückseitenluft um das Segel streichen, die mit dem Tagesgang wieder aktiviert wird. Wolkenreiches Wetter mit Auflockerungsphasen sowieo einzelnen Schauern ist zu erwarten. Der Wind am 1265m hohen Gaisberg wird aus West-Nordwest mit etwa 15-20 km/h wehen. Ein nahezu idealer Startwind, wobei von diesem kleineren Salzburger Hausberg in nahezu jede Richtung gestartet werden kann.

Weit weg wird man nicht fliegen können, denn neben rel. tiefer Basis und doch der ein oder anderen Schauerwand stellt sich der Sonne sehr viel Nass entgegen, die Thermik macht sich etwas rar. Seit Mitternacht hat es etwa 30mm Niederschlag gegeben und ein neues Niederschlagspaket beginnt sich an der Alpennordseite zu etablieren. Derzeit liegt es noch westlich von Salzburg. Möge es dort bleiben. Doch die aus Nordwest heranziehenden Schauer werden den Bereich nicht ganz meiden. Ursache dafür ist die massive Kaltluft, welche die gesamte Alpennordseite bodennah fluten wird. Auf diesen Kaltluftsee strömt im Ostalpenraum in der Höhe noch feucht-warme Luft aus Süden auf. Die Alpen dienen als Sprungschanze für die wamrve Luftmasse und dort wo feuchte Luftmasse angehoben wird, entstehen großflächige Hebungsgebiete. Regen, respektive Schnee ist die Folge. Eine eher wintertypische Wetterlage herrscht vor.

Morgen wird man vom "Schnee von gestern" sprechen, denn die kühle Luft wird mit der Julisonne rasch wieder erwärmt. Beim erwarteten Feuchteprofil der unteren Luftschichten werden es die Piloten schwer haben, eine große Strecke zum Watzmann zu fliegen. Lediglich eine Basis zwischen 1800-2000m wird es zu Mittag geben, noch ohne große Chance auf bedeutende Anhebung der Arbeitshöhe.

Die Aussichten für Montag sind vom Wettercharakter her günstiger, doch mit windgestörten Bedingungen ist in den Nordalpen noch immer zu rechnen. Die Devise wird lauten: Wer ist als erster am oder über dem Hauptkamm.



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